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Jahreskonzert 2003

Thema:
Menue de la Danza

Datum:
22.11.2003

Programm

Plakat/Logo

Dirigent:
Bernhard Schleicher

Moderation:
Dorothea Seubert

Unter Mitwirkung der Ballettetage Forchheim
(Leitung: Monika Fath-Kelling)

Jugendblasorchester

BRILLIANTER TANZ (Karel Stásny)
UNGARISCHE TÄNZE NR. 5 & 6 (Johannes Brahms, Arr.: Franz Watz)
THE SECOND WALTZ (Dimitri Shostakovich, Arr.: André Waignein)
MASKERADE (s.Beschreibung unten) (Hermann X. Egner)

Schülerorchester

ASIA ROCK (Dizzy Stratford)
BARCAROLE & CAN CAN (Jacques Offenbach, Arr.: Alfred Bösendorfer)

PAUSE

Jugendblasorchester

FRANKENFEST (Manfred Gätjens)
BLUE TANGO (Leroy Anderson, Arr.: Siegfried Rundel)
EVERYBODY NEEDS SOMEBODY (J. Wexler, B. Berns, S. Burke, Arr.: Thijs Oud)
PACHANGA-TIME (Luigi di Ghisallo)
LORD OF THE DANCE (Ronan Hardiman, Arr.: Frank Bernaerts)

Maskerade - ein Märchen zum Thema: "Erwachsen werden"

Die Ballettmusik zu "Maskerade" wurde als Programmmusik komponiert. Die fünf Sätze der Komposition sind tänzerisch zu einer durchgängigen Sinneinheit verbunden. Sie erzählen mittels Tanz und Pantomime die folgende Geschichte in "bewegten Bildern".

1. Satz: Roboter

Eine Gesellschaft von Maschinenmenschen (= Wesen, die sich auf möglichst effizientes, reibungsloses Funktionieren reduziert haben) werden durch ein Naturerlebnis (Vogelgezwitscher) an ihre verlorenengegangenen, emotionalen Lebenskräfte - symbolisiert durch ein kleines Zigeunermädchen mit einem roten Band - erinnert. Danach ist ihnen ein sinnentleertes Funktionieren nicht mehr möglich: die Gesellschaft krankt.

2. Satz: Prinzessin

Eine kleine unbedarfte Seele (=eine Prinzessin) erwacht in ein Leben mit allem erdenklichen materiellen Annehmlichkeiten. Nur etwas "Lebendes wäre ihr lieber". Durch das Fehlen von lebendigem Miteinander verkümmert sie und verfällt in eine Art Todesstarre. Die Besinnung auf ihre eigenen Lebenskräfte bringt sie wieder auf die Beine, lässt alles Materielle hinter sich und findet zu sich selber zurück.

3. Satz: Zauberer

Mit Unterstützung des Schicksals/Glücks (=dem Zauberer) sucht sie ihren Weg in die Gesellschaft der Maschinenmenschen. Durch ihr ansteckendes Lebendigsein bringt sie ein wenig Frohsinn und damit Hoffnung in die Gesellschaft. Ein Schritt mehr zu Menschlichkeit.

4. & 5. Satz: Harlekin

In diesem Satz findet unsere kleine Seele ihre Tatkraft (=den Harlekin) und verbündet sich mit ihm. Jetzt ist ihre emotionale Lebendigkeit mit Tatkraft gepaart, sie kann beginnen über ihr Reich - ihr Leben - zu gebieten. Sie wird zur Königin und ist erwachsen.


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Bilder

 

© Musikverein Heroldsbach
Letzte Änderung: 12.12.2018
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